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Expedition patagonisches Inlandeis 2009Das patagonische Inlandeis liegt im Süden von Chile und Argentinien. Es wird unterteilt in ein nördliches und ein südliches Inlandeis. Das nördliche patagonische Inlandeis ist deutlich kleiner als das südliche, welches eine Nord-Süd Ausdehnung von ca. 350 Kilometer hat. Das ständig schlechte Wetter welches vom Pazifik kommt, sorgt dafür, dass es an der Westküste von Chile - und damit auf dem Inlandeis - andauernd schneit und stürmt. Gewaltige Schneemassen werden so zu großen Gletschern die sich an vielen Stellen zwischen den hohen Bergen der südlichen Anden einen Weg in den Pazifik oder in die großen Seen der argentinischen Pampa suchen. Das südliche patagonische Inlandeis (spanisch: Campo de Hielo Sur ) ist damit das größte Süßwasserreservoir Südamerikas und das drittgröße der Welt.
Dieses Gebiet haben wir uns ausgesucht. Wir wollen vom nördlichsten Punkt des südlichen patagonischen Inlandeises zum Fitz Roy laufen. Im Jahr darauf möchte Olaf dann auch diesen Berg besteigen.
So ist eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Expedition, dass wir auch bei schlechtem Wetter unterwegs sein müssen. Das bedeutet, dass wir mit unseren schlechten Karten sehr genau navigieren müssen und gerade im spaltengefährdeten Gebieten extrem vorsichtig unterwegs sein müssen. Zum anderen haben wir einen langen Weg hoch auf das Plateau vor uns. Wir hoffen mit sehr leichtem Gepäck dies schnell und effektiv hinter uns zu bringen.
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Hier gibt es nun einen Bericht von Georg Sichelschmidt von der Expedition über das patagonische Inlandeis.
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